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Gildas
Pungier ist in Lorient geboren. Er erhält am "Conservatoire
National
de
Région de Versailles" erste Preise in der musikalischen
Ausbildung, Klarinette, Kammermusik, Harmonielehre, Kontrapunktik und
Analyse in den Klassen von André Boutard,
Jean-Claude
Montac und Solange Ancona. Er erhält die Ausbildung zum Dirigenten
bei Jean-Sébastien Béreau am
"Conservatoire
National de Région de Reims".
Versehen mit den "Diplômes d’Etat" als Chorleiter, Lehrer
für Musik und Klarinette und des Zertifikats des "Leiters einer
städtischen Musikschule", unterrichtet er in verschiedenen
Einrichtungen der Region und gründet 1988 die Musikschule
von Languidic (Morbihan), welche er bis 1995 führt.
Gleichzeitig leitet er das Instrumental- und Vokal-Ensemble dieser
Stadt in denen er junge Musikliebhaber ausbildet von denen nicht wenige
anerkannte Profi-Musiker werden. Unter den Aufführungen dieses
Ensemble sind einige der ersten unserer Epoche zu erwähnen: die
«Grande Messe des Morts» von Gossec sowie
«Sept paroles du Christ en Croix» von
César Franck.
1993 wird er als Gast-Dirigent des "Ensemble Vocal de
Bretagne" berufen und dirigiert die Produktion des Ensemble "Baroque de
l’Ouest"
mit «Les Fêtes de Thalie» von Mouret.
Im Oktober 1994 wird er zum Chorleiter der Oper von Rennes ernannt.
Dort hat er Gelegenheit mit Künstlern wie Claude Schnitzler,
Jean-Yves Ossonce, Stefan Sanderling, Giuseppe
Grazioli, Jonathan Darlington... zusammen zu arbeiten.
Er bereitet mit seinem Chor mehr als 40 lyrische Werke vor - so z.B. «Les Noces de
Figaro», «L’Enlèvement au
sérail», «Le Barbier de
Séville»,
«Rigoletto», «La Traviata»,
«La
Tosca», «Les Dialogues des
Carmélites»,
«L’Enfant et les
Sortilèges»,
«Madame Butterfly», «Eugène
Onéguine», «Candide»... - und dirigiert regelmäßig Konzerte wie das «Requiem
Allemand» von Brahms, die «Pèlerinage de la Rose» von
Schumann….
Seit 1995 arbeitet er als ständiger Gast-Dirigent der bekanntesten
regionalen Gruppen: (la Maîtrise de Bretagne, l’Ensemble
Vocal du
Morbihan,
l’Académie Paul Le Flem, l’Ensemble
Instrumental du
Morbihan, l’Espace instrumental du Conservatoire de
Rennes…).
1999 dirigiert er an der Oper von Rennes
das Festkonzert anläßlich des 10-jährigen Bestehens des "Orchestre de Bretagne und der
"Maîtrise"
(«Les Enfants à Bethléem» von
Gabriel
Pierné).
Gildas Pungier hat in Rennes oder der Region folgende Werke dirigiert: «Faisons un
Opéra» von
Britten, «Chemin Faisant» von Bouchot
(Welt-Uraufführung), «Le Mikado» von Guilbert und Sullivan,
«Passionnément» von Messager,
«Didon et
Enée» von Purcell,
«Orféo» von
Monteverdi, «L’Ombre de l’Ane» von Strauss,
«Le Téléphone» von
Ménotti, «La
Chanson de Fortunio» von Offenbach, «Le
Testament de la
Tante Caroline» von Roussel, «Rayon des
Soieries» von
Rosenthal und «Anges et Démons» von
Laurent Couson
sowie verschiedene Oratorien.
Gildas Pungier hat zwei Opern für Kinder «Le
Maître Chat» und «Pinocchio» geschrieben sowie
die «Hommage à Francis Poulenc» (auf Bestellung der
Oper von Rennes und uraufgeführt vom Chor der Oper von Rennes, der
"Maîtrise de
Bretagne" und dem "Orchestre de Bretagne" unter seiner Leitung).
2003 gründet er
«Mélisme(s)», das erste professionelle Chor-Ensemble
der Bretagne, das er regelmäßig mit einem
weitgefächerten Repertoire aus Werken von (Bach, Mozart,
Mendelssohn, Brahms, Schubert, Schumann,
Fauré,
Debussy, Ravel, Ropartz, Le Flem…) dirigiert .
2006 war geprägt von den Aufführungen "Via Crucis" von Liszt mit den Chören der Oper von Rennes und der Oper Angers/Nantes , der Motetten von Michael Haydn und dem Requiem von Mozart mit dem "Ensemble vocal Mélisme(s)", dem Requiem von
Fauré und den "Sept Paroles du Christ" von Franck mit der Maîtrise und dem Orchester der Oper von Rouen.
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